TEAM-FAHLBUSCH.DE
Version 2.8
Copyright 2011 - 2020
Logo

Freizeitaktivitäten von Katharina & Jürgen Fahlbusch
TeamPage
- TruckTrial 2021 -

Kontakt: Jürgen Fahlbusch - admin@team-fahlbusch.de

Site-Explorer

 (-) TeamPage   (-) TruckTrial    (-) 2021        ITTM Lauf Kleinaga

Galerie-Explorer Video-Explorer

Seit dem 05.02.17
haben wir

3391908 Klicks

auf diese Seiten erhalten

Internationale Truck Trial Meisterschaft 2021 - Lauf Tongrube Kleinaga, Thüringen

Am letzten August Wochenende hat das erfolgverwöhnte E-Team einen kleinen Dämpfer erhalten. Es wurde zwar mit dem dritten Platz der Stand auf dem Treppchen erkämpft aber wäre ein Team mehr angetreten wären wir wohl herunter gefallen.

Das ganze Wochenende war die reinste Schlammschlacht auf entweder sehr weichen Auf- und Abfahrten oder sogar in einer reinen Seenlandschaft mit unbekannten Wassertiefen.

Für uns began es eigentlich sehr gut. Die erste Sektion an einem rutschigen Hang meisterten wir auch auf Grund unserer Langsamkeit und einstellbaren Gleichmäßigkeit des Antriebes als über alle Fahrzeugklasse mit den wenigsten Strafpunkten für lediglich zwei Richtungswechsel. Allerdings wendete sich das Blatt bereits in der zweiten Sektion ebenfalls an einem eigentlich nicht so steilen Hang. Der Boden war praktisch frisch abgeladener Bodenaushub. Völlig aufgeweicht, teilweise nicht begehbar weil man mit den Füßen, nein mit den ganzen Beinen im Schlamm versank. Wir durften als erste ran und fuhren zunächst das Tor an, welches wir für das einfachste hielten. Aber hier versank der E-TrialMog ohne richtig ins Tor zu kommen. Also ging es zurück am Tor vorbei zu einem weiteren Tor welches nun funktionierte. Wir trauten uns jedoch auf Grund des immer weichen werdenden Bodenshinter dem Tor nicht weiter zu fahren und fuhren lieber in unsrer Spur zurück verkehrtherum durch das Tor. Dies ging recht gut und so kamen wir aufdie Idee das erste Tor auch zu nächst verkehrt herum von oben an zu fahren und so eine Spur zu legen. Dies war aber ein völliger Fehler, wir fuhren uns nun richtig fest und legten den E-TrialMog vor allem auf der linken Seite sauber mit dem Rahmen auf den Boden auf und die Weiterfahrt war nur mit Baggerhilfe möglch. Die anderen Teams konnten nun anders fahren und die Sektionaus eigener Kraft verlassen. Und schon lagen wir ziemlich abgeschlagen hinten.

20210828_123152.JPG Den Rest des Tages verbrachten wir im Tal der Seen. Vier Sektionen mit mehr mehr als weniger großen Wasserflächen.

Die erste Sektion, die nur in der Einfahrt ein wenig Wasser hatte aber über schlammige steile und schräge Auf- und Abfahrt gekennzeichnet war lief für uns wieder bestens, nur sechs Fahrtrichtungswechsel und damit wieder geringste Fehlerpunktzahl über alle Klassen.

Aber schon die nächste Sektion machte uns sorgen. Eigentlich schön gesteckt aber man musste dazu Kreise durch unbekanntes ca Stossstangen tiefes Wasser fahren, was die anderen Teilnehmer natürlich mit viel Spass machten. Wir zogen es aer vor uns den Toren nur rückwärts zu nähern und nur gerade soweit durch zu fahren, dass das Tor passiert war. Danach in der Spur wieder zurück. Aber so konnten wir es vermeiden uns Wasser auf die (noch) nicht isolierten Motorkontakte zu schaufeln.

In der nächsten Sektion ereilte uns dann ein anderes Schicksal, den Hauptdämpfer des Wochenendes. Denn nach einer steilen rutschigen Abfahrt durch das Eingangstor versagte unser Antrieb mitten in einem Tor. Der Motor schaltete ab und nichts ging mehr. Wir kontrollierten alle zugänglichen Schalter und Kontakte, machten Soft und Hardreset aber der Motor wollte nicht. Mein portables Diagnoseterminal haate ich auf Grund der schlechten Wetterbedingungen nicht mit in den Sektionen. Wir probierten und probierten, aber nichts. Klar war uns das wir weit über drei Minuten unbeweglich Standen und damit abgepfiffen wurden und somit war diese Sektion für uns auch kaputt. Und dann plötzlich lief der Motor wieder, wir konnten die Sektion aus eigener Kraft zu Ende fahren und über einen Steilanstieg undter dem Applaus der Zuschauer die Sektion aus eigener Kraft verlassen aber eben leider erst nach dem berechtigten Abpfiff.

Die letzte Sektion war praktisch nur ein großer See der teilweise so tief war, dass das Wasser bis an die Ladefläche eines 404 ansteht. Zu tief für uns, wir mussten uns am Rand halten, nicht alle Tore fahren und für zuviele Richtungswechsel zwischen den Toren Sonderstrafpunkte kassieren. Nicht unsere Sektion.

Am Sonntag ging es so weiter. Dieselben Sektionen wie am Vortag aber in umgekehrter Richtung zu durch fahren. Bei zwei Sektionen schafften wir wieder die geringsten Strafpunkte. Aber in der vorletzten Sektionen scheiterten wir an einem steilen Anstieg direkt hinter dem Eingangstor. Das Problem hier waren die tiefeb Spuren der vorher dort gefahrenen größeren Fahrzeuge. Die Spuren waren so tief, dass wir mit Stossstange und Achsen Erdarbeiten machten, wir kammen weit hoch aber es reichte nicht. Außerhalb der Spuren fahren ging aber auch nicht. Also mussten wir hier auch die Maximalpunktzahl kassieren. Der nach uns fahrende konkurrierende 404 aber schaffte den Anstieg mit ziemlich genau 1cm Luft unter den Achsen. Der 404 fährt 12,5er AS Reifen und wir nur 10,5er. Diese wenigen Zentimeter im Raddurchmesser waren der entscheidende Vorteil der anderen Teams.

Als Fazit nehmen wir mit, an fehlender Leistung des E-Antieb lag es nicht. Aber es gibt noch Analysebedarf, warum wir diesen Aussetzer hatten. Dann noch irgendwie die offenen Motorkontakte abdichten und wir können auch etwas weiter ins Wasser und dann vielleicht irgendwann doch noch neue größere Räder.

Und einen mutigerer Fahrer

alle Bilder

nach oben