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Internationale Truck Trial Meisterschaft 2018 - 7. Lauf zur ITTM, Rothenbacher Berg, Hartmannsdorf-Reichenau, Sachsen

29.09.2018. Diesmal sind wir wieder nur mit minimal Besetzung Georg und ich angereist. Die Hoffnung war das wir Vorort auf zwei Freunde als Beifahrer zurück greifen könnten. Aber überraschend trat einer der beiden als Beifahrer für ein in diesem Jahr neues Team in der Klasse S1 an , ebenfalls mit einem Unimog 404. Da so nur einer von uns beiden einen Beifahrer haben konnte und dies gerade in dem entscheidenden Finallauf ungerecht gewesen wäre, beschlossen wir zunächst jeder alleine zu fahren. Ach dem Stand der Meisterschaft musste ich diesen Lauf gewinnen, dann würde ich mir die Meisterschaft holen, in allen anderen Fällen wäre Georg wieder Meister in der S1.

Das Gelände war mit vielen unterschiedlichen Sektionen vorbereitet und bot alles vom Schlamm über Kies bis zu Steinsektionen. In der S1 starteten wir nun mit drei Teams auf zwei 404, allein das war schon spannend. Zusätzlich war in unserer Startgruppe ein S4 und ein P2 Fahrzeug, da diese jeweils alleine in ihren Gruppen waren. Uns wurde als erste Sektion die Sektion 23 zugeteilt. Dies war eine der Steinsektionen und schon die Anfahrt ging über ein Geröllfeld. In der Sektion waren auf zwei Ebenen insgesamt 4 Tore. Alle Tore selbst waren machbar, fraglich war nur ob der steile Anstieg über ein Geröllfeld von der unteren Ebene mit zwei Toren zur oberen Ebene überhaupt klappen würde. Allerdings kam es dann doch nicht soweit, dies auszuprobieren. Ein Team der beiden größeren Teams war der Meinung, dass auf dem Gelände die Gefahr einen Reifen kaputt zu fahren sehr groß sei und bat um eine andere Sektion. Wir von der S1 war uns zwar einig die Sektion versuchen zu können aber es wurde insgesamt anders entschieden und wir bekamen eine neue Sektion, die Sektion 1 zugewiesen.

Also ging es in Sektion 1. In dieser Sektion waren 5 Tore auf zwei Ebenen auf eigentlichem Erdboden mit einigen größeren Steinen. Wie auch in anderen Sektionen auf dieser Seite des Geländes, standen wohl ursprünglich hier viele kleine Bäume die in gut gemeinter Vorbereitung des Wettkampfes alle von dem Geländebesitzer 10cm über dem Boden abgeschnitten und umgelegt wurden. Die gefällten Bäumchen und dicken Äste lagen aber kreuz und quer vor allem an dem steilen Hang zwischen den Ebenen und auf der oberen Ebene. In der unteren Ebene war ein Schrägtor über Steine in einer Ecke am Hang und ein weiteres Aufwärtstor am Steilhang. Hier hätte man auf die zweite Ebene wechseln können, allerdings war es mehr als unwahrscheinlich dies auf den losen Ästen zu schaffen. Eine weitere einfachere Stelle um auf die obere Ebene zu kommen gab es nicht. Die weiteren Tore waren dann auf der oberen Ebene, nochmal ein Aufwärtstor an einem weiteren Hang und zwei Abwärtstore fast an der Kante zwischen den Ebenen. Georg startete als erster und fuhr zunächst das Schrägtor in der Ecke. Danach versuchte er das Aufwärtstor zwischen den Ebenen, es war aber aussichtslos, mehere Versuche schlugen fehl und auch das Tor selbst war nicht gefahren. So verließ er wieder die Sektion. Dem nachfolgenden S1 Team ging es nicht anders. Daher beschloss ich aus taktischen Gründen gleich nur das Schrägtor zu fahren und das Aufwärtstor gar nicht erst zu probieren, so sparte ich mir Richtungswechsel und mögliche Berührung oder gar brechen der Torstange. Das Schrägtor selbst ließ sich als Dreibein mit überfahren der unteren Torstange fahren. So kam ich aus dieser ersten Sektion mit einer knappen Führung heraus.

Nachdem die anderen Teilnehmer der S1 gesehen hatten, das wir jeweils ohne Beifahrer starten, schlugen sie vor, das Georg und ich uns doch gegenseitig als Beifahrer dienen könnten. DA dies nicht ganz Regelkonform ist, fragten wir dies bei der Wettkampfleitung nach und bekamen die Ausnahmegenehmigung.

Weiter ging es in die Nachbarsektion 3. Die Sektion war rund um einen steilen und spitzen Kiesberg aufgebaut. Insgesamt waren 6 Tore in der Sektion. Weil das andere S1 Team in der ersten Sektion Probleme mit dem Motorlauf hatte und deswegen ins Fahrerlager zurück gefahren war musste ich als erster Starten. Zunächst fuhr ich um Berg herum zu einem Aufwärtstor am Fuße des Berges. Der Boden war griffiger als gedacht und ich kam weiter hinauf und durch das Tor als gedacht. Ich war nicht sicher ob das Tor gefahren war oder nicht, aber da ich hatte bereits Löcher gegraben und ein weiterer Versuch war eher schlechter als besser. Hinterher stellte sich heraus, dass maximal 5cm gefehlt hätten. Nach diesem Versuch ging es zu einem Abwärtstor neben dem Berg. Dies war relativ problemlos zu fahren. Dann ging es wieder um den Berg zu einem Aufwärtstor an einem kleinen Hang, wieder mit umgelegten Bäumen, aber diesmal nicht so steil und nicht so lang wie in der ersten Sektion. Dennoch wollte der TrialMog nicht hinauf klettern und ich musste nach drei Versuchen abbrechen, weil mir sonst die Richtungswechsel zu viel wurden. Bei zehn Richtungswechseln gibt es zusätzliche 100 Strafpunkte. Beim Letzten der Versuche brach ich auch noch die eine Torstange. Also fuhr ich wieder um den Berg zu einem Schrägtor an dem steilen Berg. Dies wollte ich Rückwärts fahren und mich mit der Hinterachse herunter graben. Mit der Hinterachse kam ich ins Tor aber das herunter Graben funktioniert nicht. Als ich die Hinterachssperre einlegte stellte Georg fest, dass das rechte Hinterrad nicht dreht. Ich betätigte erneut die Sperre aber das übliche Zischen war nicht wahrnehmbar. Gleiches bei der Vorderachssperre. Dann stelle fest, dass überhaupt kein Luftdruck vorhanden war, obwohl der Kompressor eingeschaltet war. Ohne Sperren war das Tor und auch die verbleibenden Tore nicht fahrbar, so dass mir nichts anderes blieb als die Sektion mit fünf nicht gefahrenen Toren zu verlassen. Nach dem Verlassen stellten wir schnell fest, das der Luftschlauch vom Druckkessel zum Manometer sich gelöst hatte. Der Fehler war schnell behoben und so konnte Georg die Sektion wieder mit funktionierenden Sperren fahren. Er fuhr den selben Kurs. Bei dem ersten Aufwärtstor hatte er mehr Glück, er kam genau die 5cm weiter als ich. Auch die weiteren Tore gingen besser, mittlerweile waren ja die beiden großen Fahrzeuge durch die Sektion gefahren. Nur das Tor auf der Kuppe des Berges ließ Georg aus, weil dies so Spitz war, das der TrialMog wie bereits mehrfach hier in der Mitte aufsitzen würde und werden vor noch zurück kam. Mit zu viel Schwung durfte die Kuppe aber nicht angefahren werden, weil es danach doch sehr steil und weit hinab ging. Aber nun hatte Georg bereits mit 366 Punkte Vorsprung ein sicheres Polster.

Wir wechselten wieder in eine Nachbarsektion, Sektion 5. Diese lag an einem Hang und war teilweie mit hohem Gras bewachsen. In der Sektion waren im oberen Bereich Erdwälle teilweise noch zusätzlich mit großen Steinen. Das Ausgangstor war am Fuße eines Steilhanges und von oben nicht zu sehen. Vom Eingangstor musste auch zuerst ein Steilanstieg über einen Hang mit ein paar größeren Steinen und einer Wurzel bewältigt werden. Georg musste als zweiter hinter dem S4 Fahrzeug starten, weil diesmal auch das P2 Fahrzeug mit Reifenschaden erst ins Fahrerlager musste. Georg schaffte den Anstieg. Oben ging es dann zunächst rückwärts an der Hangkante über Steine durch das erste Tor. Da hinter dem Tor kein weiterer Platz war musste dies wieder in falscher Richtung durchfahren werden. Dann ging es über die Wellen zu dem nächsten Tor. Hier setzte Georg auf Grund der schlechten Sicht durch das hohe Gras zunächst falsch an und musste mehrfach rangieren. Das Tor ging dann aber zu fahren. Auch das nächst Tor in rückwärtsfahrend recht gut. Dieses war schräg abwärts gesteckt, und vorwärts erschien es uns als grenzwertig. Als nächstes ging es wieder rückwärts den Hang Richtung Eingang hinunter durch ein dort gestecktes Abwärtstor. Auch dies war wie das Ausgangstor von oben nicht einsehbar und man musste hoffen sich richtig zu positionieren, den als es in Sicht kam war wesentliches Korrigieren nicht mehr möglich. Georg macht es aber gut. Bei dem anschließenden Anstieg über den bereits einmal befahrenen Hang hatte Georg diesmal etwas Problem weil er etwas weiter rechts war und zunächst an der Wurzel hängen blieb. Er musste nochmals zurück. Dabei nahm er aber die Wurzel mit hinunter. Nun ging es besser hinauf. Oben war noch ein Tor an einem Steinwall. Es war nicht klar wie dies anzufahren war und Georg ließ dies Tor aus. Er positionierte sich oben um dann rückwärts zum Ausgang zu fahren und kam auch sehr gut hier durch. Das andere S1 Team kam gerade rechtzeitig um anschließend zu fahren und so konnte ich sehen, das die alle Tore fuhren. Auch fuhren sie mutig das grenzwertige Tor und das Ausgangstor vorwärts. Für mich aber blieb dies grenzwertig und ich fuhr nach dem selben Plan wie Georg. Nur das von Georg ausgelassene Tor fuhr ich direkt nach dem ersten Tor indem ich hier direkt nach links an der niedrigsten Stelle auf den Steinwall steuerte. Auch bei dem nächsten Tor kam ich mit weniger rangieren hin. So konnte ich in dieser Sektion zwar einige Punkte wieder gutmachen aber Georgs Vorsprung war einfach noch viel zu groß.

Al nächstes wechselten wir in die Sektion 9, wieder eine Sektion rund um einen hohen Kiesberg. Nachdem nun alle Fahrzeuge der Startgruppe wieder einsatzbereit waren ging es in der normalen Startreihenfolge weiter. Gerg musste als zweiter und ich als vorletzter fahren. In der Sektion waren wieder sechs Tore. Davon war ein Tor wieder auf der Kuppe des Berges die anderen rund um den Berg. Die unteren Tore waren alle gut fahrbar, einzig man benötigte Richtungswechsel an einer Stelle zu drehen. Der Weg über die Kuppe war diesmal bereits durch andere Startgruppen etwas ausgearbeitet und sah machbar aus. Georg benötigte hier mehrere Versuch aber im zweiten Gang klappte es. Auch auf er anderen Seite kam er gut her runter. Nachdem letzten Tor auf dem Weg zum Ausgang musste er dann doch nochmal ungeplant rangieren kam aber mit nur wenigen Strafpunkten aus der Sektion. Bei mir klappten die ersten vier Tore auch gut nach Plan. Den Anstieg zu dem Tor auf der Kuppe schaffte ich bereits im zweiten Anlauf. Aber ich war ein klein wenig weiter links als Georg. Bei der Abfahrt wollte der TrialMog aber nicht nach rechts in die geplante Spur. Allerdings war unten die Absperrung auf der linken Seite. Mein Fehler war das ich im oberen Bereih des hanges noch die Sperren eingelegt hatte und auf Grund der Steilheit den TrialMog nicht lauf ließ. Dadurch schob er obwohl die Vorderräder nach rechts eingeschlagen war einfach gerade über diese hinweg. Ich berührte die Bande was zunächst noch nicht schlimm war. Aber die Eckstange steckte wohl leider nur zulose im Boden und viel dann leider doch um. Dies bedeutete Abbruch. Also konnte ich das letzte Tor und das Ausgangstor nicht fahren. Georgs Vorsprung wuchs wieder deutlich an.

Als letzte Sektion am Samstagabend ging es in die Sektion 7. Eine Sektion mit 4 Toren davon aber 3 in tiefem Schlamm. Den Tag über hatten wir beobachtet, dass dort bereits alle großen Vierachser ihre Probleme hatten und geborgen werden mussten. Die Spuren durch die großen Autos waren so tief, dass es für uns wenig Sinn machte diese drei Tore zu probieren. Es blieb nur ein leicht schräges Tor neben dem Eingang. Weil dahinter kein ausreichender Platz für einen Drehkreis war mussten Richtungswechsel eingeplant werden. Georg fuhr vorwärts in die Sektion, dann rückwärts durch das Tor und anschließend vorwärts oberhalb vorbei, dabei berührte er die eine Torstange. Das andere S1 Team fuhr rückwärts in die Sektion und wollte unten in einem Kreis zu dem Tor fahren und so einen Richtungswechsel sparen. Allerdings kamen sie unten nicht herum und so mussten sie zusätzliche Richtungswechsel machen. Ich fuhr wieder vorwärts in die Sektion, unten einen Kreis und dann vorwärts durch das Tor, anschließend wie Georg oberhalb vom Tor zurück aber eben nun rückwärts. Dadurch konnte ich wieder oberhalb bleiben und kam ohne Berührung an dem Tor vorbei. Weil ich nun rückwärts zum Ausgang weiterfahren konnte sparte ich mir auch einen Richtungswechsel. So macht ich zwar neun Punkte gut, aber was sind schon neun Punkte alleine gegen die in der Sektion davor verlorenen 126 Punkte. Georg lag am Samstagabend mit 387 Punkten vorne

30.09.2018 Am Sonntagmorgen ging es in der Sektion 13 mit Georg als erstem Starter los. Die Sektion war gekennzeichnet durch zwei Hügel und eine breite Rinne dazwischen. Die Rinne und der zweite Hügel war übersät mit abgeschnittenen Ästen und kleinen Bäumen. Daher war nicht genau einzuschätzen wie sich der TrialMog darauf bewegt. In der Sektion waren 7 Tore. Bei einem war fraglich ob man den Anstieg hinauf kommt aber im Prinzip waren alle machbar. Nur die Äste und Bäume bauten Fragezeichen auf. Georg fuhr zu erst vom Eingang zu einem der Abwärtstore auf dem ersten Hügel. Dann in einem Bogen zu einem Abwärtstor vom zweiten Hügel in die Rinne. Um wieder auf den ersten Hügel zu und vor das zweite Tor zu komme benötigte er Richtungswechsel. Dann ging es zu einem Schrägtor in der Rinne am zweiten Hügel. Bei diesem Tor fuhr er mit der Vorderachse durch und dann nach rechts unten das Tor als Dreibein. Am andern Ende der Rinne drehte er mit Richtungswechseln um zu einem weiteren Tor in der Rinne zu komme. Dann ging es wieder in einem großen Kreis zu einem Abwärtstor am zweiten Hügel und von dort direkt zu dem fraglichen Aufwärtstor am ersten Hügel. Der Anstieg klappte gut und so kam Georg gut durch und aus der Sektion. Ich fuhr einen ähnlichen Kurs. Das eine Schrägtor fuhr ich allerdings nach oben weg in der Hoffnung so die untere Stange stehen zu lassen. Allerdings fiel sie nur durch die Bewegung der überfahrenen Äste schon um. Gleiches passierte an dem einen Abwärtstor am zweiten Hügel. Obwohl ich weit genug von der Stange entfernt war und keine Gefahr der Berührung bestand kippte sie durch die Bewegung der Äste um. Richtungswechsel benötigte ich nicht und so kam ich letzlich auf annähernd die gleiche Punktzahl wie Georg.

Nun stand für uns die Sektion 11 an. Diesmal eine großzügige Sektion auf zwei Ebenen mit einem Kieshügel um den herum gefahren werden konnte. Insgesamt wieder sechs Tore in der Sektion. Davon ein Schrägtor am Hang des Kiesberg. Bei diesem war auf Grund der Neigung das Brechen der unteren Stange eingeplant. Bei einem weiteren Tor war nicht sicher, das es direkt ohne Richtungswechsel angefahren werden konnte und dem zuerst fahrenden S1 Team gelang dies auch nicht. Auch an einem weiteren Aufwärtstor hatte das Team Schwierigkeiten und musste das Tor aus lassen. Ich fuhr zuerst das Schrägtor und nahm wie geplant die untere Torstange mit. In einem Kreis ging es zu einem schrägen Aufwärtstor von der unteren Ebene zurück auf die obere Ebene und dann um den Berg zu dem Tor am Berg bei dem nicht sicher war ob es direkt anfahrbar war. Ich fuhr eine etwas andere Linie als das Team vor mir und so kam ich direkt in das Tor. Von dort fuhr ich direkt weiter zu einem Abwärtstor am Fuße der Kante zwischen den beiden Ebenen Anschließend ging es in einem Bogen auf der unteren Ebene zum ersten Aufwärtstor zwischen den Ebenen. Hier fuhr ich etwas zu weit links und durch die leichte links Neigung in dem Tor berührte ich mit der hintersten Kante die Torstange. Wieder ging es um den Berg hinab auf die untere Ebene und in einem Kreis zurück zum letzten Aufwärtstor an dem das erste Team Schwierigkeiten hatte. Hier lag am Fuße in der Spur der rechten Räder ein größeres Metallteil. Vermutlich hat dies das andere Team behindert. Ich fuhr gleich mit etwas mehr Schwung im zweiten Gang und kam gut hinauf und aus der Sektion. Georg fuhr die gleich Linie. Aber er hat an dem einen Aufwärtstor nicht die Stange berührt weil er etwas weiter rechts fuhr. Dafür benötigte er an dem zweiten Aufwärtstor zwei Anläufe, wir hatten also wieder fast die gleich Punktzahl.

Nun ging es auf die andere Seite des Geländes zu Sektionen rund um und auf Erdhügel. Für uns ging es zunächst in Sektion 17 mit sechs Toren. Ich musste hier zuerst fahren. Drei Tore wollte ich nicht fahren. Eines ging über ei Kuppe an dann relativ lang und steil bergab ohne weichen Auslauf. In der Abfahrt war eine Wurzel genau in der Spur vor einer Kante bei der es noch steiler abwärts ging. Ein weiteres Tor war Aufwärts sehr steil und nicht gerade anzufahren, für unsere kleinen Fahrzeuge ziemlich unfahrbar und das dritte Tor war kippelig an einer steilen Kante und die anschließende Auffahrt in einem Bogen relativ steil auf aufgelockertem Boden. Ich fuhr zunächst rückwärts in die Sektion und dann gleich rückwärts eine Schrägtor am Hügel. Danach fuhr ich vorwärts um den Hügel zu einem Abwärtstor auf der anderen Seite und dann unten in einer Rinne durch ein weiteres Schrägtor. Nun ging es wieder rückwärts an dem Schrägtor vorbei bis zum Ende der Rinne. Von dort wieder Vorwärts am Hügel vorbei Richtung Ausgang. Hier musste ich noch einmal die Richtung wechseln um rückwärts die Sektion zu verlassen. Georg fuhr diese drei Tore genauso, allerdings fuhr er dann nicht zum Ausgang sonderen rückwärts zwischen die Hügel zu dem kippeligen Tor. Mit mehrfachem rangieren konnte er sich vor dem Tor doch besser positionieren als erwartet. Nach dem durchfahren des Tores hatte er Schwierigkeiten den Hang hinauf zu kommen und musste richtig wühlen, aber es klappte. Dann stand er etwas kippelige wieder vor der Abfahrt aber auch das ging gut und er verließ die Sektion mit einem zusätzlich gefahrenen Tor. Hier war es Fehler von mir dies nicht auch wenigstens probiert zu haben aber hinterher ist man immer klüger. Mit dem Vorsprung von Georg war dies aber nicht entscheidend.

Die letzte Sektion des Laufes und der Saison war Sektion 19 mit vier Toren, ein Schrägtor und drei Tore auf der Kuppe eines Erdwalles. Alle Tore waren fahrbar. Georg hatte hier nur bei dem mittleren Tor auf dem Erdwall ein Problem, er benötigte drei Anläufe Das Schrägtor fuhr er wieder als Dreibein. Ich fuhr wieder ähnlich wie Georg. Nur das mittlere Tor auf dem Erdwall fuhr ich von der anderen Seite an allerdings benötigte ich auch zwei Versuche. Dieser klein Vorsprung änderte aber nichts mehr am Ergebnis.

Georg gewann den Lauf verdient mit 460 Punkten Vorsprung und damit ebenfalls die Internationale Truck Trial Meisterschaft 2018 mit 96 von 100 möglichen Punkten und zwei Punkten Vorsprung vor mir.

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