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Internationale Truck Trial Meisterschaft 2019 - 7. Lauf zur ITTM, Hartmannsdorf-Reichenau, Sachsen

Am letzten September Wochenende stand das Finale der Internationalen Truck Trial Meisterschaft 2019 im Steinbruch Röthenbacherberg bei Hartmannsdorf-Reichenau in Sachsen statt. In der kleinen Fahrzeugklasse S1 versprach der Wettkampf noch einmal sehr spannend zu werden, denn die drei führenden Teams der Meisterschaft hatten theoretisch alle die Möglichkeit zum Meistertitel auf Grund der etwas komplizierten Regelung in der Meisterschaft mit Berücksichtigung von Streichläufen. Wir fuhren zwar mit 88 Punkten als derzeit Führende in der Meisterschaft zu dem Wettkampf aber wir konnten maximal nur vier weitere Punkte hinzufügen, wenn wir den Lauf gewinnen denn wir hatten bisher anallen Wettkämpfen teilgenommen und somit würden bei uns die beiden schlechtesten Ergebnisse gestrichen. Beste Chancen auf den Meistertitel hat das vor dem Lauf mit 80 Punkten auf dem dritten Platz liegende Team QP, denn dieses Team würde die volle Punktzahl dieses letzten Laufes hinzu addieren können. Es benötigte also nur höchstens 12 Punkte was einem 7.Platz entspräche. Allerdings sind in der S1 bisher nur 6 Teams angetreten und diese auch nicht alle in einem Lauf gemeinsam. Dies bedeutete dass das Team QP eigentlich nur ein Starttor fahren musste um in die Wertung zu kommen und schon hatten sie den Meistertitel. Aber auch zu dem derzeit zweit platzierten Q-Team ging es eng zu. Zu diesen hatten wir nur zwei Punkte Vorsprung. Würden sie am Ende des Laufes vor uns liegen und wir beide auf das Treppchen kommen, würden sie diese zwei Punkte gut machen und wir wären in der Meisterschaftswertung Punktgleich. In diesem Fall würde aber das Q-Team auf den zweiten Platz und wir auf den dritten Platz gesetzt weil das Q-Team eine Laufsieg für sich verzeichnen während der Saison verzeichnen konnte was uns leider dieses Jahr nicht gelang.

IMG_20190927_205429.JPG Wie bereits bei den letzten Läufen sind Georg und ich zusammen angereist und so erst gegen 22:15 im dunklen Fahrerlager eingetroffen. Auf Grund des Regens tagsüber waren die Wege im Fahrerlager so rutschig, dass viele Teams direkt am Hauptweg parkten und nicht weiter in das Gelände gefahren sind. Wir aber hatten Glück und konnten noch einen relativ guten Platz in einer Ecke an dem Hauptweg ergattern. Den TrialMog abladen und für den Wettkampf fertig machen sparten wir uns aber in der Dunkelheit. Dafür war am Samstagmorgen genügend Zeit. Wie erwartet waren auch die beiden Q-Teams angereist wobei sie diesmal wieder im Doppelstart mit nur einem Fahrzeug, dem Unimog 404, antreten würden. Damit war für uns klar das der Meistertitel an Team QP gehen würde und wir um den Vizemeistertitel noch kämpfen mussten.

Den Wettkampf begannen wir am Samstagmorgen nach der Fahrzeugabnahme und Fahrerbesprechung in Sektion 11, einer Sektion mit 7 Toren innerhalb der Sektion. Wir waren die zweiten Starter und bei uns der Fahrer, Georg Beifahrer. Die Sektion hatte im Prinzip zwei flache Ebenen wobei die untere Ebene mit Baggerlöchern und entsprechenden Erdhügeln des Aushubs verändert wurde. Unser erstes Tor war ein schräges Abwärtstor, die Torstangen steckten quasi in der Falllinie und der Boden war teilweise lockeres Geröll, es bestand also die Gefahr von oben kommend auf die untere Torstange zu rutschen. Ich fuhr das Tor von oben schräg soweit als möglich links an der oberen Torstange an, dabei tuschierte ich bereits mit dem linken Vorderreifen die Stange leicht und dennoch überfuhren wir mit der Hinterachse die untere Torstange. Weiter ging es nun im Kreis auf der unteren Ebene zu einem Aufwärtstor. Irgendwie verwechselte ich bei der Anfahrt die Torstangen und wollte so im Prinzip links an dem Tor vorbeifahren. Im letzten Moment wies mich Georg darauf hin und ich erkannte meinen Fehler. Wir mussten also stoppen und nochmals kurz zurück um vernünftig in das Tor zu kommen, dies klappte dann aber gut. Auch der Bogen oben auf der oberen Ebene und die Abfahrt zu dem nächsten Tor funktionierten dann. Das Tor war an einem Erdaushubhügel neben einem Baggergraben gesteckt aber es konnte ohne Problem direkt über den Hügel angefahren werden. Danach konnten wir auf der unteren Ebene eine Wendeschleife fahren und auch das zweite Aufwärtstor gut passieren. Nochmals drehten wir auf der oberen Ebene und nahmen das nächste Schrägtor auf der unteren Ebene in Angriff. Durch dieses Tor kamen wir knapp ohne Berührung. Wieder fuhren wir einen Kreis und so vor das nächste Schrägtor auf einem Erdaushubhügel. Ich fuhr dies Tor etwas zu schräg n und so rutschten wir auf die untere Stange und brachen diese. Das letzte Tor war hinter einem Baggergraben an der Steilkante des Grabens gesteckt. Wir mussten das Tor fast quer durch den Gaben anfahren, dabei grub sich unsere Stossstange in die Kante aber der TrialMog schob sich nicht nach oben. Das Tor konnten wir wie bereits das Team QP vor uns nicht befahren und mussten wieder zurück um dann wieder vorwärts zum Ausgang zu gelangen. Das uns folgende Q Team fuhr insgesamt besser und hatte insgesamt nur eine Stangenberührung und zwei Richtungswechsel. Das letzte Tor ließ das Team gleich ganz aus. So lagen wir nach nur der ersten Sektion bereits mit 46 Strafpunkten hinten.

Bei der nächsten Sektion 23 mussten wir Anfangen, diesmal übernahm Georg das Steuer und ich war Beifahrer. Die Sektion mit 6 Toren war gekennzeichnet durch einen bewachsenen länglichen hohen Hügel mit einer schmalen Kuppe. Vier der Tore waren so gesteckt, das im Prinzip der Kamm überfahren werden musste, ein Tor war auf dem Kamm quer gesteckt. Bei dem letzten Tor war die mögliche Auffahrt so mit tiefen Löchern versehen, dass es für unsere Fahrzeuge nicht passierbar war. Das erste Aufwärtstor zu dem Kamm war auf zweidrittel Höhe leicht schräg gesteckt und musste von unten schräg angefahren werden. Wir fuhren es mit etwas Schwung an, weil wir nicht wussten, wie gut wir über die steilen Auffahrten kommen würden. Dabei berührten wir die rechte Torstange mit dem Vorderrad kamen aber gerade so noch mit der Achse in das Tor. Weiter ging es über die Kuppe und auf der anderen Seite steil hinunter. Danach fuhren wir mit Richtungswechseln auf die Kuppe um in das Quertor auf dem Kamm zu kommen. Hinter dem Tor mussten wir nach links wieder von dem Kam hinunter. Hierzu benötigten wir auch mehrere Richtungswechsel und brachen auch beide Torstangen. Danach kamen wir aber direkt in das unterhalb liegende Abwärtstor. Auch hier berührten wir eine Torstange. Auf dem Kamm hat der Keilriemen der Servopumpe sehr gejault unten unten stellte Georg fest, dass die Servolenkung ausgefallen ist. Also ist wohl der Keilriemen verloren gegangen. Mein Blick ging gleich zur Motortemperaturanzeige weil ja auch die Kühlmittelpumpe über den Keilriemen getrieben wird, aber diese war noch im guten Bereich. Wir konnten also weiter fahren. Nochmals über den Kamm und auf der anderen Seite mit Richtungswechseln drehen um zum letzten Aufwärtstor zu kommen. Dies ging dann relativ gut und abermals ging es über den Kamm, Auf der anderen Seite wieder eine Drehung und zum letzten Mal über den Kamm zum Ausgangstor. Ich behielt immer die Motortemperatur im Auge aber sie blieb immer unter 90° dank der zusätzlich verbauten Elektropumpe. Unsere Mitstreiter vom Q-Team hatten diesmal mehr Fehlerpunkte und so lagen wir nur noch 8 Strafpunkte hinten.

Während die beiden anderen Teams noch fuhren, fuhr ich vorsichtig die Temperatur beobachtend ins Fahrerlager um einen dem Keilriemen, der sich glücklicher Weise im Motorraum noch wieder gefunden hatte wieder auf zu legen. Dies funktionierte in der zur Verfügung stehenden Zeit gerade, aber der Keilriemen hatte natürlich gelitten und quietschte nun noch mehr beim Lenken. Er ließ sich aber nicht noch weiter spannen.

Weiter ging es nun in Sektion 25 mit nur fünf Toren und wir konnten als letzte Starter uns anschauen was die anderen machten. Gefahren bin diesmal wieder ich. Vom Eingang lag ein Tor nach links im anstieg über eine Kuppe. Allerdings konnte dieses Tor nicht direkt gerade angefahren werden, weil auf der anderen Seite ebenfalls ein steiler Berg war. Bereits die anderen Teams hatten dies Tor nicht geschafft und auch wir konnten uns nicht so vor dem Tor platzieren, dass wir gerade mit Kraft hinauf kamen. Immer wieder kippelte der TrialMog so das nur vorsichtig gefahren werden konte. Damit kamen wir aber nicht hin. Also fuhren wir wieder zurück und erst mal an dem Berg vorbei auf die andere Seite um dann von dort durch ein weiteres Tor auf dem Kamm über den Hügel zu fahren. Die nächsten zwei Tor waren auf dem zweiten Berg, der aber aus Kies und nicht aus griffiger Erde war. Eines der Tore war aber von vornherein nicht fahrbar und auch an dem anderen Tore hatten die anderen Teams Schwierigkeiten gehabt. Mit Richtungswechseln platzierten wir uns recht gut vor dem Aufwärtstor auf den Kiesberg und konnten unten im zweiten Gang sogar etwas Schwung holen. Wir kamen gut hinauf und dann durch das Tor. Danach fuhren wir nochmals an dem Erdhügel vorbei um mit Richtungswechseln zu drehen und das letzte Tor zu fahren. Nun überlegten wir nochmals auch das erste Tot zu versuchen aber wieder kamen wir nicht vernünftig vor das Tor. Wir wollten nun aber nicht noch unnötig viele Richtungswechsel machen und fuhren lieber aus der Sektion. Dieser Sektion haben wir ordentlich Punkte gut gemacht weil das Q Team das Tor auf dem Kiesberg nicht geschafft hatte und so lagen wir endlich 84 Strafpunkten vorne.

CIMG5630.JPG Als nächstes schauten wir uns Sektion 21 an, aber diese Sektion machte für unsere kleinen Fahrzeuge wenig Sinn und so beschlossen wir gemeinsam mit den anderen Teams um eine neue Sektion zu bitten. Dies war dann Sektion 19 mit sechs Toren, von denen wieder eines unfahrbar war. Bei drei der Tore musste der Erdhügel nur von beiden Seiten überquert werden. Hierbei musste nur etwas auf umgelegte Baumstämme geachtet werden ging aber sonst fast unproblematisch, wir berührten allerdings eine Torstange. Ein weiteres Tor allerdings war als Schrägtor in einer Linkskurve an den Hang gebaut und durch andere Gruppen waren bereits tiefe breite Spuren eingefahren. Zudem musste das Tor noch von oben angefahren werden. Dies wurde sehr kippelig und das linke Hinterrad ging ordentlich in die Luft aber wir passierten das Tor . Nur die rechte Torstange brach bei dem Manöver. Das Letzte Tor war am Fuße des Berges gesteckt und sollte von oben gefahren. Aber oben auf der Kuppe war nur wenig Platz um das Fahrzeug richtig vor der Abfahrt zu platzieren. Wir versuchten es aber kamen nicht hin, dann mussten wir mit einigen Richtungswechseln zu sehen um wieder von der Kuppe herunter zu kommen.
CIMG5630.JPG Anschließend fuhren wir rückwärts neben das Tor und versuchten so in den Hang und vor das Tor zu kommen. Hierbei berührten wir bereits die eine Torstange und auch beim weiteren manövrieren lösten wir uns von der Stange und berührten sie erneut. Um jetzt nicht nochmals uns zu lösen und wieder zu berühren fuhren wir die Stange gleich um, mussten aber nochmals mit Richtungswechseln korrigieren um wirklich mit der Vorderachse in das Tor zu kommen. Anschließend fuhren wir Rückwärts aus der Sektion. Diesmal haben uns die Versuche, das letzte Tor von oben von der Kuppe zufahren zu viele Richtungswechsel gekostet und so verloren wir in dieser Sektion wieder ein paar Punkte und unser Vorsprung betrug nun 78 Strafpunkte.

IMG_20190928_171027.JPG Weiter ging es jetzt in die enge Steinsektion 17 mit vier Toren, bei der wie wieder beginnen durften. Zwei der vier Tore waren überhaupt nicht fahrbar steil am mit Birken bewachsen Hang. Diese Birken hätten erst umgefahren werden müssen, was bei der Hanglage mit den kleinen Autos nicht ging. Ein drittes Tor war auch sehr riskant als Schrägtor weil auch hier in bzw. hinter dem Tor Wurzeln und federnde Starke Äste und Baumreste lagen. So blieb für uns eigentlich nur erst vom Eingang über einen Wall in einen Steincanyon zu fahren. Bei der Abfahrt mussten wir gleich nach rechts abbiegen blieben aber zunächst mit der Stossstange hängen, sodass wir uns erst rückwärts etwas herum graben mussten. Dann ging es aber durch den Canyon. Am Ende sollte es dann links hoch über deinen Geröllweg gehen. In der auffahrt lagen relativ große Steine aber eben als Geröll also beweglich. Wir kamen nicht gleich hoch was ich auch erwartet hatte. Mit Richtungswechseln versuchte ich den TrialMog besser vor den Hang zu platzieren aber auch in den nächsten etlichen Versuchen kamen wir nicht weiter. Der TrialMog wollte nicht hinauf. Der Keilriemen jault und bei einem Versuch sprang er dann ab. Diesmal stieg aber auch sofort die Motortemperatur deutlich an, so dass ich erst mal den Motor ausstellte. Sofort ging aber die Motortemperatur wieder unter 80°C zurück und ich startete den Motor wieder. Wir versuchten es nochmals aber sofort schnellte die Temperatur jetzt auf 120°C Anschlag des Anzeigeinstrumentes. Uns blieb jetzt nichts anderes übrig als abzubrechen und uns vom Bagger aus der Sektion heben lassen. Auf Grund der vielen Versuche an dem Hang und dem folgenden Abbruch bei nur einem von insgesamt sechs Toren mit Start und Ausgangstor bekamen wir in dieser Sektion die maximal Punktzahl aufgeschrieben und wir lagen nun mit 306 Strafpunkten weit hinten.

CIMG5760.JPG Auch diesmal fand sich der Keilriemen im Motorraum wieder und ich konnte ihn wieder schnell montieren so dass wir die letzte Sektion am Samstag auch noch wieder mitfahren konnten. Dies war die Sektion 5 rund um einen hohen Kiesberg mit sieben Toren. Wir fuhren mit Georg am Steuer wieder als letztes Team. Zunächst ging es über eine kleine Welle in den hinteren Teil. Diesmal war hinter und neben dem Berg genügend Platz um Kreise zu fahren. So fuhren wir für jedes Tor immer großzügig Schleifen und Kreise um möglichst wenig Richtungswechsel zu erhalten. Nur bei einem Tor im vorderen Bereich durch ein kleines Baggerloch benötigten wir Richtungswechsel. Allerdings hatten wir leider auch zwei Stangenberührungen. Ein Tor auf der Kuppe des Berges versuchten wir allerdings erst gar nicht, da bereits die beiden anderen Teams hier gescheitert waren und auch noch extra tiefe Löcher gegraben haben. So konnten wir in dieser Sektion zwar ein paar wenige Punkte gut machen aber am Ende des Wettkampftages lagen wir doch mit 299 Strafpunkten hinten.

IMG_20190928_213100.JPG Nachdem gemeinsamen Abendessen mit den beiden anderen Teams machte ich mich nochmals über die Keilriemen her und montierte neue und versuchte diese best möglich zu spannen. Doch hier waren Grenzen gesetzt denn zum einen eiert schon die ganze Zeit die vordere Schwungmasse mit den Riemenscheiben auf der Kurbelwelle und zum andern fluchtet auch die Riemenscheibe der Servopumpe nicht mehr hundertprozentig durch die sub obtimale Halterung.

Am Sonntag mussten wir eigentlich wieder angreifen, aber natürlich nicht um jeden Preis. Für uns ging es zunächst in Sektion 27 weiter. Die Sektion lag wieder an dem lang gestreckten Erdwall neben der Sektion 23. Nur das es hier erst über einen weiteren Erdwall in die Sektion selbst ging. In der Sektion war drei fahrbare und ein unfahrbares Tor. Zunächst ging es Schrägaufwärts durch das erste Tor. Allerdings überfuhren wir bei diesem mit der Hinterachse die rechte Torstange. Danach ging es mit reichlich Schräglage um den Erdwall zu dem nächsten Tor hinter dem W"all". Um hier besser hinzu kommen, fuhren wir nach dem ersten Tor nochmals ein Stück zurück. Die Schrägfahrt auf dem Hinweg und auch auf dem Rückweg ging gut, Besonders auf dem Rückweg nur ganz knapp an der Bande vorbei. Auch klappte diesmal die Monsterdrehung am Hang, bei der wir den TrialMog mit dem Vorderwagen in den Hang stellten und nach links quer zum Hang über die Vorderräder rutsch ließen ohne wirklich vorwärts zu fahren. Allerdings überfuhren wir auch bei dem Schrägtor hinter dem Erdwall die untere Torstange. Bei dem dritten Tor fuhren wir nur einfach durch das Tor in den Hang und dann wieder rückwärts verkehrt herum durch das Tor. Danach ging es direkt zum Ausgang. Das Q-Team meisterte die Sektion wieder besser und statt auf zu holen vergrößerte sich unser Abstand auf 311 Punkte.

Weiter ging es in Sektion 13 mit 6 Toren an einem Kiesberg. Vor den Eingang stellten wir uns etwas schräg weil wir so hofften besser in das erste Tor zu kommen, aber bei der Einfahrt berührten wir so die untere linke Torstange. Danach ging es nach rechts über unteren Teil des Kiesberg zu dem ersten schrägen Abwärtstor. Dies passierten wir ohne Fehler und drehten dann nach links um wieder über den Kiesberg zu kommen. Dies funktionierte aber nicht auf Anhieb und wir mussten erst noch einmal zurücksetzen. Dann aber kamen wir rauf und auf der anderen Seite zu dem nächsten Abwärtstor. Aus dem Tor konnten wir dann drehen und auf den Berg fahren um hinten einen Steilabhang durch ein Tor hinunter zu fahren. Unten mussten wir wieder drehen, kamen aber nicht in einem Zug herum. Dann ginges erneut durch ein leicht schräges Aufwärtstor wieder auf den Berg. Wieder ging es Eingang und dann in einem Rechtsbogen zu einem letzten Aufwärtstor durch das wir auch gut kamen. Als letztes Tor in der Sektion blieb ein Schrägtor abwärts in dem auch noch eine große Querwelle war. Durch dies Welle wurde es sehr kippelig und das linke Hinterrad ging hoch in die Luft. Um hier nicht im letzten Moment doch noch umzufallen ließ Georg im richtig Moment den TrialMog einfach laufen, dabei berührten wir die untere Stange. Anschließend konnten wir direkt die Sektion verlassen. Aber auch in dieser eigentlich guten Sektion nahm uns das Q-Team nochmals 10 Punkte ab.

Nun ging es in die kleine aber interessante Sektion 9. Nur vier Tore aber auf engem Raum in einem mit großen Steinen und Wurzeln übersäten Loch. Die Reine Fahrt durch die Sektion auch ganz ohne Tore war schon Herausforderung. Bei einem der Tore, einem Aufwärtstor, hatten die beiden anderen Teams an der oberen Kante zu wenig Bodenfreiheit um über die Kante zu kommen. Sie schafften das Tor nicht. Daher beschlossen wir dies Tor gar nicht erst zu versuchen weil wir nochmals 3-4cm weniger Bodenfreiheit haben. Auch ein Schrägtor war recht kippelig, so wie es die anderen Teams fuhren. Wir manövrierten uns mit zusätzlichen Richtungswechseln etwas anders vor das Tor so dass wir es etwas besser anfahren konnten. Dafür lag uns eine große Wurzel neben dem Tor etwas im Weg aber diese rolte glücklicher Weise mit dem Fahrzeug etwas mit. Das Schrägtor fuhren wir mit gebrochener unterer Stange. Danach ging es rückwärts durch das nächst Tor und nochmals den Weg des Schrägtores entlang. Diesmal fehlte ja bereits die untere Stange und somit war das Tor nicht mehr vorhanden. Allerdings berührten wir die rechte Torstange des zweiten Tores. Nun ginges nochmals im Bogen zum letzten Abwärtstor, aber sowohl vor als auch hinter dem Tor mussten wir Richtungswechsel machen. Dann konnten wir nochmals den Weg des Schrägtores fahren. Mitlerweile hatten wir auch die große Wurzel aus diesem gerollt so dass es jetzt gut entlang dieses Weges ging. In dieser Sektion machten wir endlich mal wieder Punkte gut aber der Rückstand waren immer noch 281 Punkte.

CIMG5830.JPG Unsere nächste Sektion war eine große Steinsektion mit 5 Toren für unsere Klasse. Vier der Tore waren ungefährlich aber eines war am Fuße eines Steilabbruchs gesteckt. Hier war ein Weg von oben durch die großen Vierachser vorgezeichnet aber dieser führte nicht direkt auf das Tor. Etwas direkter ging es von oben neben dem vorgezeichneten Weg dann aber umgeknickte Bäumchen mit federndem Verhalten. Daher beschlossen wir das Tor von unten erst verkehrt herum und dann rückwärts richtig herum zu fahren. Die sichere Alternative. Bei der Rückwärtsfahrt berührten wir allerdings die rechte Torstange. Dann ging es durch ein Aufwärtstor zu den restlichen Toren. Diese konnten wir dann in mehreren Kreisen fahren. Eines der Tore war allerdings in einem Geröllfeld ein Schrägtor und so rutschten wir auch bei diesem auf die untere Stange und brachen diese. Das Q-Team fuhr hier ein höheres Risiko und fuhr das Tor an der Kante tatsächlich von oben. Aber beim ersten Versuch mussten sie Ihren Mog schon schnell herunterstürzen lassen weil das Heck begann zu überholen und sie brach so auch die eine Torstange. Letztlich machten sie wieder 2 Punkte gut.

Als nächstes stand Sektion 14 auf dem Plan. Dies war die umgebaute Sektion 13 bei der nun alle Tore andersherum befahren werden mussten. Wieder starteten wir in die Sektion als erstes. Die Fahrt durch die Sektion klappte genauso gut wie bereits am Vormittag. Dadurch das jetzt die Tore andersherum gefahren werden mussten war auch das vormals kippelige Tor gut und problemlos zu fahren. Wieder kamen wir mit nur 28 Punkten durch die Sektion. Diesmal aber hatten die anderen Teams technisches Pech mit der vorderen Differenzialsperre und konnten so nicht alle Tore fahren. Plötzlich und unerwartet sank der Vorsprung auf uns auf nur noch 17 Punkte ab.

Als letzte entscheidende Sektion kam jetzt die Sektion 10 umgebaut aus der Sektion 9 vom Samsatg morgen. Bei dieser Sektion war zunächst die Schwierigkeit überhaupt zum Eingangstor zu kommen, denn davor waren tiefe schlammige Rinnen. Georg fuhr hierzu etwas versetzt an um erst im letzten Moment in die flacher werdenden Rinnen zu rutschen. Die Sektion selbst bot diesmal alle Tore als fahrbar an denn das Tor quer zum Baggergraben musste diesmal von oben gefahren werden. Das Q-Team machte in der Sektion nur 28 Strafpunkte. Dies bedeutete für uns das wir uns nur maximal 11 Strafpunkte also eine Berührung und einen Fahrtrichtungswechsel von vor nach zurück erlauben durften um doch noch vom Vizemeistertitel zu träumen. Die Einfahrt klappte gut und auch die ersten Tore funktionierten ohne Richtungswechsel und ohne Berührungen. Doch beim hinteren Abwärtstor berührten wir dann doch mit der hintersten linken Ecke die linke Torstange. Und es blieb noch das Schrägtor am Hang. Erst überlegten wir dies von unten zufahren, aber wie dann weiter? Keinesfalls ohne Richtungswechsel. Also versuchten wir es wieder von oben diesmal von links nach rechts, aber es sollte nicht so klappen wir berührten sowohl die obere Stange und die zu allem Überfluss brach auch noch die untere Stange. Somit kassierten wir 36 Strafpunkte und lagen damit am Ende vom Wettkampf mit 25 Fehlerpunkten Abstand auf dem 3. Rang.

Auch wenn es nicht so gelaufen ist wie erhofft, hat es doch sehr viel Spass gemacht und es war spannend bis zum Schluss quasi bis zum letzten Tor. Das ist Motorsport. Glückwunsch an die Q-Teams.

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